Regionalkrankenhaus Afrika

Die Einrichtung eines regionalen Referenzkrankenhauses in Afrika, welches eine angemessene und eigenständige Versorgung von Noma-Patienten gewährleisten soll, ist ein wichtiger Schritt innerhalb des Projekts des Noma Fund zur Ausrottung der Krankheit.

Ziel

Empfangszentrum

Durchführung des Projekts

Die Ziele sind

Ziel dieser dritten Phase ist die Gewährleistung eines chirurgischen Managements bei Noma-Patienten sowie ein psychosoziales Management für 100% aller Noma-Opfer. Vorgesehen ist:

  • die Einrichtung von Aufnahme- und Wiedereingliederungszentren und
  • der Bau des Referenzkrankenhauses.

Parallel zu den Sensibilisierungs- und Präventionsphasen des Projekts werden wir mit dem Bau von Aufnahme- und sozialen Wiedereingliederungszentren in den 10 Projektländern (Kamerun, Tschad, Elfenbeinküste, Äquatorialguinea, Ghana, Liberia, Nigeria, CAR, DRK und Senegal) beginnen. Diese Strukturen werden es einerseits ermöglichen, Opfer von Noma-Komplikationen auf ihre Einlieferung ins Referenzkrankenhaus vorzubereiten. Andererseits werden sie die schrittweise Wiedereingliederung nach der Operation in den jeweiligen Herkunftsort sicherstellen.

Das technische Koordinierungsteam der jeweiligen Zielländer wird ein multidisziplinäres Team vor Ort koordinieren, um im Anschluss an die ergriffenen Maßnahmen eine vollständige Nachbereitung für die behandelten Opfer zu gewährleisten.

Regionales Krankenhaus & Empfangszentren

Empfangszentren

Das Projekt umfasst den Bau von Aufnahmezentren in jedem der Zielländer. Sie betreuen Noma-Patienten vor der Aufnahme ins Krankenhaus und nach der Operation. So können diese von einer Vorbereitung auf ihre Pflege sowie auf den folgenden Wiedereingliederungsplan in die Gesellschaft profitieren.

Das regionale Referenzkrankenhaus für Afrika

Das African Reference Hospital wird parallel zu den Aufnahmezentren erbaut und ist auf eine chirurgische und rehabilitative Versorgung spezialisiert. Hier werden Opfer von Noma-Komplikationen sowie allen Menschen mit einer angeborenen oder erworbenen Gesichtsfehlbildungen willkommen geheißen. Für dieses Projekt wurde bereits ein Standort in der Nähe des Yaoundé-Nsimalen International Airport in Kamerun ausgewiesen, um den Zugang zu diesen Einrichtungen zu erleichtern.

Mit dem Bauprojekt eines Überweisungskrankenhauses soll sichergestellt werden, dass jedes Kind, welches auf der Warteliste der Aufnahmezentren steht, eine umfassende, chirurgische Behandlung der Komplikationen dieser Krankheit sowie eine qualitativ hochwertige Rehabilitation erhält.

Mittel- und langfristige Umsetzung

In den Anfangsjahren werden ausländische Ärzte aus spezialisierten Zentren (Europa, Amerika, Asien) nach Afrika kommen, um vor Ort chirurgische Eingriffe im regionalen Referenzkrankenhaus durchzuführen. Nach und nach soll es dank des Wissens und Fähigkeiten-transfers unter den Ärzten möglich werden, ein Team von afrikanischen Chirurgen zu bilden, das nachhaltig und unabhängig diese Leitungen fortführen kann.

Der Betrieb des Regionalkrankenhauses soll innerhalb von zehn Jahren autonom werden. Die Betriebskosten (Gehälter…) und Neuinvestitionen (Erneuerung der Ausrüstung…) werden durch das Projekt Noma Fund abgedeckt, um die Kontinuität und den reibungslosen Ablauf der Leistungen zu gewährleisten. Der Managementwechsel wird in den letzten Projektjahren schrittweise erfolgen, um schließlich das Projekt vollständig an das Gesundheitsministerium des Gastlandes zu übergeben. Dies wird auf einer Absichtserklärung beruhen, mit welcher sich der Gastgeberstaat dazu verpflichtet, die Aktivitäten bezüglich der Risikofaktoren und der Noma-Fälle fortzusetzen.

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